Dr. Thilo Sarrazin – „Gedanken über eine Weiterentwicklung Europas in der Zukunft“

Datum: 21. Juni 2018

Uhrzeit: 19:00 Uhr, Einlass ab 18:30

Ort: Franziskanerkloster/großes Refektorium, Franziskanerplatz 1., 1010 Wien

Nach langen Bemühungen ist es uns nunmehr gelungen für unsere nächste Veranstaltung am 21.06.2018 Senator Dr. Thilo Sarrazin als Gastvortragenden zu gewinnen. Angesichts der neuesten, weltweiten und europäischen Entwicklungen ist es sicherlich sehr interessant zu erfahren, wie Dr. Sarrazin die Weiterentwicklung Europas und der Welt in der Zukunft einschätzt.
Dr. Sarrazins Thesen werden oft kontrovers diskutiert – kaum jemand, der zu seinen Äußerungen keine dezidierte Meinung hätte. Doch was schlägt Thilo Sarrazin eigentlich vor? Wie lauten seine Kernthesen? Was spricht er genau an- und „trifft er den „Nerv der Zeit“? In freier Meinungsäußerung sollten möglichst alle angeschnittenen Probleme mit pragmatischer Liberalität und frischer Aufgeschlossenheit erörtert werden.

Das Österreichisch-Deutsche Länderforum (ÖDLF) beehrt sich daher zum Vortrag von Dr.Thilo Sarrazin zum Thema
„Gedanken über eine Weiterentwicklung Europas in der Zukunft“ mit anschließender Diskussion
einzuladen.

Anmeldung: office@oedlf.at

Kostenloser Eintritt für alle Mitglieder des ÖDLF nach verbindlicher Anmeldung per E-Mail.
Für Nichtmitglieder des ÖDLF wird ein Unkostenbeitrag von € 35,- vor Ort eingehoben.

Anmeldeschluss: Montag, 18. Juni 2018
Zeit und Ort: Donnerstag, 21. Juni 2018, 18:30 Einlass, Beginn 19:00 Uhr, Franziskanerkloster/großes Refektorium, Franziskanerplatz 1., 1010 Wien

Im Anschluss wird zu einem Empfang geladen.

Biografie Dr. Thilo Sarrazin
Thilo Sarrazin wurde am 12. Februar 1945 in Gera geboren und wuchs in Recklinghausen auf. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Bonn. Nach dem Diplom war er zunächst Assistent am Institut für Industrie- und Verkehrspolitik der Universität Bonn, dann wissenschaftlicher Angestellter bei der Friedrich Ebert Stiftung.

Von 1975 bis 1991 arbeitete er im Bundesministerium der Finanzen, unterbrochen durch Aufenthalte beim Internationalen Währungsfonds und im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Er war unter anderem Büroleiter der Finanzminister Matthöfer und Lahnstein und leitete unterschiedliche Referate, darunter das Referat für Finanzfragen der Sozialpolitik, das Referat für Finanzfragen des Verkehrs und das Referat für Nationale Währungsfragen.

1989/90 entwickelte er er das Konzept für die deutsch/deutsche Währungsunion und war als Leiter der Arbeitsgruppe „Innerdeutsche Beziehungen“ für den Vertrag zur Wirtschafts- und Währungsunion federführend zuständig. Im Anschluss baute er im Bundesfinanzministerium die Rechts- und Fachaufsicht über die Treuhandanstalt auf.

Im Mai 1991 wurde er Staatssekretär im Ministerium für Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz, im Februar 1997 Vorsitzender der Geschäftsführung der TLG Treuhandliegenschaftsgesellschaft in Berlin. Im Februar 2000 wechselte er zur Bahn und war dort zuletzt Mitglied des Vorstandes der DB Netz AG.
Im Januar 2002 wurde er Senator für Finanzen im Land Berlin. In seiner Amtszeit wurde u.a. die Berliner Bankgesellschaft saniert und privatisiert. Das Haushaltsdefizit von jeweils über 5 Mrd. € in den Jahren 2001 und 2002 wurde abgebaut. In den Jahren 2007 und 2008 schloss der Berliner Haushalt, zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Berlin, mit Überschüssen ab.
Von Mai 2009 bis September 2010 war er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank.

Sein im August 2010 erschienenes Buch „Deutschland schafft sich ab“ löste eine anhaltende Diskussion aus und wurde zum meistverkauften deutschen Sachbuch seit 1945.

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