Das österreichische Bundesheer im internationalen Einsatz für Katastrophen- und Kulturgüterschutz

Datum: 25. Oktober 2018

Uhrzeit: 19:30

Ort: Ferdinandihof, Wehrgasse 30, 1050 Wien

BLUE SHIELD INTERNATIONAL ist eine weltweit tätige Organisation zum Schutz von Kulturgut vor den Auswirkungen von Kriegen und Katastrophen. So legte Blue Shield „no strike lists“ für den Irak, Syrien, Mali, Ägypten, Libyen, Jemen und Kaukasus an, um Kulturgüter vor Beschuss und Bombardierung zu schützen. Trotz der sehr unklaren Sicherheitslage in Folge der Kriege und Unruhen führte Blue Shield darüber hinaus robuste Unternehmungen zum Schutz der Kulturgüter in Libyen, Mali, Syrien, Ägypten und im Irak durch. Auch während der tschechischen Flutkatastrophe 2002 und nach dem Erbeben in Haiti 2010 kam es zu Einsätzen von Blue Shield, zu dessen Aufgaben auch das Verhindern von Handel mit geraubten Kulturgütern zählt.

KARL HABSBURG-LOTHRINGEN, Jg. 1961, ist Militärpilot der österreichischen Luftstreitkräfte und Hauptmann der Miliz im österreichischen Bundesheer. Seit 2008 ist der Vorsitzende der Association of National Commitees of the Blue Shield bzw. seit 2014 Weltpräsident von Blue Shield International. In dieser Funktion leitete er wiederholt Fact Finding Missions, etwa in Ägypten und Libyen und bildetet malische Offiziere für den Kulturgüterschutz aus.

GENERAL i.R. GÜNTHER GREINDL, Jg. 1939, war u. a. in leitender Funktion bei verschiedenen UNO-Missionen und in militärnahen diplomatischen Verwendungen tätig. Er ist Gründungspräsident der „Vereinigung Österreichischer Peacekeeper“ und Vizepräsident von Eurodefense Austria.

BRIGADIER I. R. NORBERT FÜRSTENHOFER war seit 1970 in verschiedenen Funktionen im österreichischen Bundesheer tätig, u. a. als ABC-Abwehroffizier verantwortlich für den Assistenz-Einsatz nach der Tschernobyl-Katastrophe und Leiter des Erdbeben-Hilfseinsatzes in Armenien 1988. Er ist Gründer der Austrian Forces Disaster Relief Unit und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz.

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